❄️ Winter-Check für die Wärmepumpe: Maximale Effizienz an kalten Januartagen
- Maximilian Schanne
- 30. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Der Januar ist in Berlin und Brandenburg traditionell der kälteste Monat. Während Ihre Wärmepumpe draußen bei Minusgraden arbeitet, wollen Sie es drinnen behaglich warm haben – ohne dass die Stromrechnung in die Höhe schießt.
Als Ihr Experten-Team von Solar GMI zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Anlage (besonders Systeme von NIBE) optimal durch den Winter bringen und worauf Sie bei den neuen Schallschutz-Regeln 2026 achten müssen.
1. Die Heizkurve: Das Gehirn Ihrer Wärmepumpe
Die Heizkurve bestimmt, wie stark das Wasser für Ihre Heizkörper oder die Fußbodenheizung erwärmt wird, abhängig von der Außentemperatur.
Der Profi-Tipp: Stellen Sie die Heizkurve so flach wie möglich ein. Ein Grad weniger Vorlauftemperatur spart rund 1,5 % bis 2 % Energie.
NIBE-Spezial: Nutzen Sie bei Ihrer NIBE-Anlage die Funktion „Verschiebung der Heizkurve“, um an extrem kalten Tagen feinjustieren zu können, ohne das gesamte System zu verstellen.
2. Vermeiden Sie das „Takten“
Wenn eine Wärmepumpe ständig an- und ausgeht (Takten), verschleißt der Kompressor schneller und die Effizienz sinkt.
Lösung: Achten Sie darauf, dass Ihre Thermostate in den Haupträumen (z.B. Wohnzimmer) voll geöffnet sind. So kann die Wärmepumpe ihre Wärme konstant abgeben und muss nicht ständig stoppen.
3. Neue Schallschutz-Anforderungen 2026
Seit dem 1. Januar 2026 gelten verschärfte Regeln für die Schallemissionen von Wärmepumpen, um förderfähig zu bleiben.
Was ist neu? Außenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen nun noch leiser sein (10 dB unter der EU-Ökodesign-Vorgabe).
Keine Sorge: Die von uns installierten Premium-Modelle erfüllen diese strengen Grenzwerte bereits. Falls Sie eine ältere Anlage haben, prüfen wir gerne, ob ein „Silent Mode“ für die Nachtstunden sinnvoll ist, um die Nachbarschaft zu schonen und die Effizienz zu wahren.

4. Die Kombi: PV-Überschuss im Winter nutzen
Auch im Januar gibt es sonnige Tage. Nutzen Sie die SG-Ready-Schnittstelle:
Programmieren Sie Ihre Wärmepumpe so, dass sie mittags (wenn die PV-Anlage am meisten liefert) das Brauchwasser um 2-3 Grad höher aufheizt. So speichern Sie Sonnenenergie direkt in Form von Wärme in Ihrem Wassertank.



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